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Pläne für eine europaweite CO2-Steuer - 22.02.2010 < zurück zur Startseite < alle Artikel
Brüssels Beamte können hartnäckig sein. Das müssen sie auch, denn 27 EU-Mitgliedsstaaten für eine Sache zu begeistern ist nicht immer leicht. Auch von der Idee, eine europaweit einheitliche CO2-Steuer einzuführen, haben sie sich trotz mehrerer gescheiterter Versuche in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht abbringen lassen: Verbraucher und Unternehmen könnten durch die Steuer zum Energiesparen angeregt werden, der Kampf gegen den Klimawandel würde vorangetrieben, und der Fiskus könnte viel Geld einnehmen - es klingt einfach zu gut. Deshalb will der neue EU-Steuerkommissar, der Litauer Algirdas Semeta, dieses Frühjahr einen neuen Richtlinienvorschlag vorlegen.

Die Vorlage ist für April geplant. Erste Entwürfe kursieren bereits unter der Hand und liegen der Financial Times Deutschland (FTD) vor. Demnach planen Semetas Beamte, die bereits geltenden EU-Mindestsätze für Verbrauchsteuern auf fossile Energieerzeugnisse wie Benzin, Heizöl, Gas und Strom zu überarbeiten und eine zusätzliche, europaweit einheitliche CO2-Steuer aufzuschlagen. Ab 2013 soll sie eingeführt werden.

Link: Quelle: www.impulse.de

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